Häufige Fragen & Kosten

Häufige Fragen & Kosten

 

Vor der anwaltlichen Beratung

Ja, in vielen Fällen, etwa der Prüfung und Ausarbeitung von Verträgen oder der schlichten Auskunft über die bestehende Rechtslage, ist ein persönliches Gespräch nicht erforderlich. Unterlagen können Sie mir jederzeit per E-Mail zusenden. Ich informiere Sie dabei zunächst über die Kosten und erst nach Ihrer Zustimmung beginnt das Mandatsverhältnis.
Bitte kontaktieren Sie mich via Telefon oder E-Mail. Ich versuche Ihnen einen passenden Termin nach Möglichkeit auch außerhalb der Bürozeiten anzubieten.
Es erleichtert und beschleunigt den Ablauf, wenn Sie bereits zum ersten Termin alle Unterlagen mitbringen, die für den Fall von Bedeutung sein können. Selbstverständlich können Sie auch jederzeit Unterlagen nachreichen, z.B. unkompliziert via E-Mail. Gerne können Sie auch bereits den Mandantenfragebogen ausgefüllt mitbringen, den Sie sich in der Rubrik "Downloads" herunterladen können.
Ich informiere Sie jederzeit unaufgefordert, wenn sich etwas Neues in Ihrem Fall ergeben hat. Kopien der eingehenden Unterlagen sende ich Ihnen umgehend zu. Selbstverständlich können Sie mich auch jederzeit fragen, wie der aktuelle Stand ist.


Kosten

In den meisten Fällen kann ich Ihnen für die Erstberatung ein günstiges Pauschalhonorar anbieten. Dieses ist vom Umfang und der Komplexität des Falles abhängig und liegt in der Regel zwischen 50 EUR und 150 Euro zzgl. MwSt. Sofern auch Schriftsätze von mir gefertigt werden müssen, erhöht sich das Honorar. Soweit Sie mich nach der Erstberatung weiterhin beauftragen, richten sich die Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Kosten orientieren sich dabei am Streitwert. Eine günstigere abweichende Honorarvereinbarung ist in vielen Fällen möglich. Ich kläre Sie jederzeit über die entstandenen und zu erwartenden Kosten auf.
In vielen Fällen übernimmt die Rechtsschutzversicherung die Kosten. In bestimmten Gebieten (z.B. dem Urheberrecht) ist dies jedoch grundsätzlich nicht der Fall. Nach Schilderung Ihres Falles kann ich Ihnen dazu Auskunft erteilen. Ich stelle eine Deckungsanfrage an die Rechtsschutzversicherung. Dieser Service kostet Sie nichts, sofern Sie mich danach weiter in der Sache beauftragen.
Grundsätzlich sind die Gerichtskosten von der Partei zu zahlen, die im Prozess unterliegt. Wenn Sie nicht im vollem Umfang gewinnen (z.B. Sie fordern 1.000 EUR, der Richter spricht Ihnen aber nur 800 EUR zu), tragen Sie die Kosten anteilig. Bei Erhebung einer Klage ist ein Gerichtskostenvorschuss vom Kläger zu zahlen. Wenn Sie gewinnen, muss dieser vom Beklagten erstattet werden.


Vor Gericht

Verhalten Sie sich vor Gericht ganz natürlich. Der Richter/die Richterin macht sich auch von Ihnen einen persönlichen Eindruck. Es ist nicht erforderlich im Anzug oder Kostüm zu erscheinen. Tragen Sie ihre gewöhnliche Alltagskleidung.
Ein persönliches Erscheinen ist dann erforderlich, wenn der Richter es anordnet. Ansonsten kann der Anwalt Sie vor Gericht vertreten. Natürlich besteht auch dann die Möglichkeit freiwillig am Gerichtstermin teilzunehmen, wenn keine Anordnung des Richters vorliegt.
In einem zivilgerichtlichen Verfahren müssen Sie stets die Wahrheit sagen, egal ob als Kläger/Beklagter oder als Zeuge. Wenn Sie sich an etwas nicht mehr erinnern können, dann sagen Sie das auch so. Etwas anderes gilt im Strafprozess. Dort darf der Angeklagte lügen, allerdings kann dies bei der Strafbemessung nachteilig berücksichtigt werden.
Nein, in vielen Fällen bietet es sich auch an zwischen den Parteien einen Vergleich zu schließen. Den Vergleich zeichnet aus, dass jede Partei ein Stück weit nach gibt. Beispiel: Sie verklagen Ihren Arzt wegen Behandlungsfehler auf 5.000 EUR Schmerzensgeld. Die Beweislage ist jedoch schwierig. Im Prozess schließen Sie einen Vergleich und einigen sich darauf, dass der Arzt Ihnen 3.000 EUR zahlt.
Das Gericht stellt das Urteil und eine vollstreckbare Ausfertigung zu. Sofern der Verlierer des Prozesses nicht freiwillig zahlt, kann ein Gerichtsvollzieher beauftragt werden, der bei Ihrem Schuldner eine Pfändung vornimmt. Ich unterstütze Sie bei diesem Vorgehen.

 


Sie haben trotzdem noch Fragen? Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir.